US-Notenbank will "Reputation Risk" streichen: Ende des Crypto-Debanking in Sicht

US-Notenbank will "Reputation Risk" streichen: Ende des Crypto-Debanking in Sicht

Die Federal Reserve hat einen Vorschlag veröffentlicht, der das systematische "Debanking" von Crypto-Unternehmen beenden könnte. Der Kern: Die Fed will "Reputation Risk" aus ihren Aufsichtsregeln streichen – das Werkzeug, mit dem Banken bisher gedrängt wurden, Crypto-Kunden abzuweisen.

Vice Chair Michelle Bowman wurde deutlich: "Wir haben beunruhigende Fälle von Debanking gehört – wo Aufseher Reputationsrisiko-Bedenken nutzen, um Banken zu drängen, Kunden wegen ihrer politischen Ansichten, religiösen Überzeugungen oder Beteiligung an legalen, aber unbeliebten Geschäften – einschließlich Kryptowährungen – fallen zu lassen."

Ihr Fazit: "Diskriminierung auf dieser Basis ist rechtswidrig und hat keinen Platz im Aufsichtsrahmen der Federal Reserve."

Die Nachricht kommt kurz nachdem JPMorgan zugab, über 50 Trump-Konten nach dem 6. Januar 2021 geschlossen zu haben. Auch Crypto-Unternehmen wurden systematisch ausgesperrt – darunter Strike-CEO Jack Mallers, dessen Konten ohne Angabe von Gründen gekündigt wurden.

Die Kommentierungsfrist läuft 60 Tage. Wenn die Regel durchgeht, könnten auch "zugelassene Stablecoin-Emittenten" erstmals echten Zugang zum Bankensystem erhalten. Ein Paradigmenwechsel für die Branche.