Los Angeles verklagt Roblox wegen Gefährdung von Kindern
Los Angeles County hat eine Klage gegen Roblox eingereicht. Der Vorwurf: Die Plattform habe Kinder wiederholt sexuell expliziten Inhalten, Ausbeutung und Grooming ausgesetzt.
Profit vor Kinderschutz?
Die Klageschrift wirft Roblox vor, "Unternehmensgewinne über die Sicherheit von Kindern zu stellen". Die Plattform habe trotz bekannter Probleme nicht ausreichend in Moderation und Sicherheitsmaßnahmen investiert.
Roblox hat weltweit über 70 Millionen täglich aktive Nutzer, von denen ein großer Teil minderjährig ist. Die Plattform ist besonders bei Kindern zwischen 8 und 13 Jahren beliebt.
Konkrete Vorwürfe
Die Klage nennt mehrere Fälle, in denen Kinder auf der Plattform Opfer von Grooming wurden. Erwachsene hätten über das Spiel Kontakt zu Minderjährigen aufgebaut und diese zu unangemessenem Verhalten verleitet.
Außerdem wird kritisiert, dass sexuell explizite nutzergenerierte Inhalte trotz Meldungen oft monatelang auf der Plattform verblieben seien.
Roblox reagiert
Roblox hat in einer Stellungnahme erklärt, Kindersicherheit habe oberste Priorität. Das Unternehmen investiere "erhebliche Ressourcen" in Moderation und Sicherheitstechnologien.
Die Klage reiht sich ein in eine wachsende Zahl von rechtlichen Herausforderungen für Social-Media- und Gaming-Plattformen bezüglich Jugendschutz.