Zuckerberg wagt zweiten Versuch: Meta plant Stablecoin-Comeback für 2026
Meta bereitet sich auf ein Stablecoin-Comeback vor. Laut Insidern plant Zuckerbergs Konzern, in der zweiten Jahreshälfte 2026 wieder in den digitalen Währungsmarkt einzusteigen. Der Geist von Libra lebt.
Diesmal geht Meta vorsichtiger vor. Statt einer eigenen Währung setzt das Unternehmen auf einen Drittanbieter für die Stablecoin-Infrastruktur. Eine neue Wallet soll die Zahlungen innerhalb des Facebook-Ökosystems ermöglichen.
Die Geschichte ist bekannt: 2019 kündigte Meta (damals Facebook) "Libra" an – einen globalen Stablecoin. Regulierer weltweit gingen auf die Barrikaden. Das Projekt wurde zu "Diem" umbenannt und schließlich 2022 eingestellt.
Was hat sich geändert? Der regulatorische Wind hat sich gedreht. In den USA gibt es inzwischen klarere Regeln für Stablecoins. Und mit über 3 Milliarden Nutzern auf WhatsApp, Instagram und Facebook ist das Zahlungspotenzial gigantisch.
Die Konkurrenz schläft nicht. Apple Pay, Google Pay und PayPal dominieren den Markt. Aber ein Stablecoin könnte Meta günstigere Transaktionskosten und völlige Kontrolle über das Zahlungserlebnis bieten. Runde zwei beginnt.