RAMageddon 2026: Warum RAM-Preise explodieren und was das für euch bedeutet

RAMageddon 2026: Warum RAM-Preise explodieren und was das für euch bedeutet

Die Tech-Welt spricht von "RAMageddon" — einer beispiellosen Knappheit bei Arbeitsspeicher, die Preise in die Höhe treibt und die gesamte Branche beeinflusst.

Was ist passiert?

Mehrere Faktoren haben zu der aktuellen Krise geführt: Die explosive Nachfrage nach KI-Servern, Produktionsengpässe bei großen Herstellern und geopolitische Spannungen haben das Angebot verknappt.

Die Zahlen sind erschreckend

DDR5-RAM hat sich in den letzten sechs Monaten um über 40% verteuert. Ein 32GB-Kit, das 2025 noch für 80 Euro zu haben war, kostet jetzt über 120 Euro. Für Server-RAM sieht es noch düsterer aus.

Auswirkungen auf Verbraucher

Laptops und PCs werden teurer. Apple, Dell, HP und andere Hersteller haben bereits Preiserhöhungen angekündigt. Wer einen Neukauf plant, sollte nicht zu lange warten — oder auf Gebrauchtmarkt ausweichen.

KI ist schuld — zum Teil

Die massiven Investitionen in KI-Rechenzentren verschlingen enorme Mengen an Speicher. Ein einzelner KI-Cluster kann so viel RAM verbrauchen wie tausende Consumer-PCs.

Was können Verbraucher tun?

Wer jetzt RAM kaufen will, sollte Preise vergleichen und auf Angebote achten. Gebrauchter DDR4-RAM ist eine Option für ältere Systeme. Für neue Builds: Lieber jetzt kaufen als später.

Ausblick

Analysten erwarten, dass sich die Lage frühestens Ende 2026 entspannt. Neue Fabriken sind im Bau, aber bis sie Kapazitäten liefern, bleibt der Markt angespannt. RAMageddon ist noch lange nicht vorbei.