RAMageddon: Speicherknappheit treibt Hardware-Preise in die Höhe
Die Tech-Industrie steht vor einer beispiellosen Speicherkrise: RAMageddon hat begonnen. Die Knappheit an RAM-Modulen treibt die Preise für Computer, Smartphones und andere Geräte deutlich nach oben.
Ursachen der RAM-Krise
Mehrere Faktoren haben zur aktuellen Situation geführt: Die explodierende Nachfrage nach KI-Rechenleistung, Lieferkettenprobleme und begrenzte Produktionskapazitäten bei den großen Halbleiterherstellern Samsung, SK Hynix und Micron.
Besonders betroffen sind High-End-Speichermodule wie DDR5, die sowohl für Gaming-PCs als auch für KI-Server benötigt werden. Die Preise sind in den letzten Monaten um bis zu 40 Prozent gestiegen.
Auswirkungen auf Verbraucher
Für Endverbraucher bedeutet das: Laptops und Desktop-PCs werden teurer. Hersteller haben bereits angekündigt, die gestiegenen Kosten an die Kunden weiterzugeben. Auch Smartphones der nächsten Generation dürften von der Knappheit betroffen sein.
Ein Kommentator brachte es auf den Punkt: "Das fühlt sich wie ein Wendepunkt für Personal Computer und Unterhaltungselektronik an. Tech-Unternehmen schätzen Verbraucher nicht mehr."
Wie lange dauert die Krise?
Analysten erwarten, dass die Speicherknappheit mindestens bis Ende 2026 andauern wird. Neue Produktionskapazitäten werden erst 2027 online gehen. Wer einen PC-Kauf plant, sollte nicht zu lange warten — die Preise könnten weiter steigen.