X arbeitet an "Made with AI" Labels: Kennzeichnungspflicht kommt
X (ehemals Twitter) entwickelt ein neues Feature zur Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten. Nutzer werden künftig über einen Toggle selbst angeben können, ob ihr Content synthetisch erstellt oder manipuliert wurde.
Die Entwicklung wurde vom bekannten Leaker Nima Owji entdeckt und zeigt ein "Made with AI"-Label in der Testphase. Der Move könnte eine Reaktion auf Indiens Forderung an Social-Media-Plattformen sein, Provenance-Systeme wie C2PA zu implementieren.
Pikant: Elon Musk hatte den C2PA-Standard bei X eigentlich gestoppt. Nun scheint die Plattform doch einen eigenen Weg zur KI-Transparenz zu suchen – wenn auch in abgeschwächter Form. Statt automatischer Erkennung setzt man auf freiwillige Selbstkennzeichnung.
Für Content Creator bedeutet das: Bald könnte es zur Best Practice werden, KI-generierte Bilder, Videos oder Texte entsprechend zu markieren. Die Frage ist, wie viele User das ehrlich tun werden.
Die Deepfake-Problematik wird immer drängender, besonders im Vorfeld wichtiger Wahlen weltweit. Ob freiwillige Labels ausreichen oder strengere Regulierung nötig wird, bleibt abzuwarten. Ein erster Schritt in Richtung mehr Transparenz ist es allemal.