xAI steht vor Klage wegen Umweltverschmutzung durch Rechenzentrum

xAI steht vor Klage wegen Umweltverschmutzung durch Rechenzentrum

Elon Musks KI-Unternehmen xAI steht vor einer Klage wegen Umweltverschmutzung. Die NAACP hat eine Absichtserklärung eingereicht, in der sie xAI beschuldigt, illegal Gasturbinen in Mississippi installiert zu haben.

Ungenehmigter Betrieb

Laut der Klage hat xAI Gasturbinen zur Stromversorgung seines Rechenzentrums installiert, ohne die erforderlichen Genehmigungen einzuholen. Die Turbinen sollen erhebliche Mengen an Schadstoffen ausstoßen.

Die Anwohner, größtenteils aus einkommensschwachen Gemeinden, seien der Verschmutzung ohne ihr Wissen ausgesetzt worden, so die Kläger.

Umweltgerechtigkeit im Fokus

Die NAACP argumentiert, dass der Fall ein Beispiel für Umweltrassismus sei. Große Tech-Unternehmen würden ihre verschmutzenden Infrastrukturen bevorzugt in Gebieten ansiedeln, in denen die Bewohner weniger Mittel haben, sich zu wehren.

"xAI hat sich dafür entschieden, Gewinne über die Gesundheit der Anwohner zu stellen", heißt es in der Klageschrift.

KI und Energieverbrauch

Der Fall wirft ein Schlaglicht auf den enormen Energiebedarf von KI-Systemen. Training und Betrieb großer Sprachmodelle erfordern massive Rechenleistung — und damit entsprechende Stromversorgung.

Während viele Unternehmen auf erneuerbare Energien setzen, zeigt der xAI-Fall, dass nicht alle den gleichen Standard anlegen. Die Klage könnte weitreichende Folgen für die Standortwahl von KI-Rechenzentren haben.